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ACTIVE SHARE: Die Kennzahl Active Share misst, wie weit sich ein Portfolio von seinem Vergleichsindex entfernt. Dazu wird der Anteil aller Positionen, die von der jeweiligen Benchmark des Fonds abweichen, ins Verhältnis zum Fondsvermögen gesetzt. Der sich ergebende Prozentanteil ist der Active Share.

AKTIENQUOTE: Die Aktienquote bezeichnet den Anteil von Aktien innerhalb eines Portfolios.

ALPHA: Die Kennziffer Alpha veranschaulicht die abweichende Wertentwicklung eines Fonds gegenüber der Entwicklung des Vergleichsindex(Benchmark). Sie beziffert das Ausmaß, in dem sich der Fonds besser oder schlechter entwickelt hat als die Benchmark. Das Alpha misst jenen Teil der Rendite, der nicht mit der allgemeinen Marktentwicklung zu erklären ist, sondern auf der Auswahl von Aktien innerhalb dieses Marktes beruht.

AUSGABEAUFSCHLAG: Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen erhoben wird. Sie wird üblicherweise in Prozent angegeben.

BARBELL-STRATEGIE: Man kombiniert defensive Sektoren, die sich durch strukturelle Profitabilität, positives Wettbewerbsumfeld und hohen Eintrittsbarrieren auszeichnen, mit Dividendenchancen von klein- und mittelgroßkapitalisierten sowie aufstrebenden Dividenden Stars. Die strukturelle Beimischung von klein- und mittelgroßkapitalisierten Unternehmen umfasst insbesondere familiengeführte Unternehmen. Unsere „Barbell-Strategie“ verbindet konservative Kerninvestments mit überdurchschnittlicher Dividendenqualität und einkommensorientierten Chancen.

BENCHMARK: Benchmark ist die englische Bezeichnung für einen Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolgs eines Fonds. Dabei kann es sich um einen Index, der dem Anlageuniversum und der Anlagestrategie eines Fonds nahekommt, eine Indexkombination oder einen Zinssatz handeln.

BETA: Der Betafaktor ist ein Gradmesser, der angibt, wie stark die Aktie im Vergleich zum Markt schwankt. Das Beta des Marktes ist per Definition 1,0. Liegt der Wert unter 1, dann deutet dies auf eine geringere Schwankung der Aktie hin. Bei einem Wert von über 1,0 schwankt die Aktie stärker als der Durchschnitt. Ein negatives Beta bedeutet, dass sich die Rendite des Vermögenswerts gegenläufig zum Gesamtmarkt entwickelt.

BOTTOM-UP-ANALYSE: Zur Identifizierung vielversprechender Titel werden einzelne Unternehmen auf ihr
Wachstumspotenzial hin analysiert. Anschließend werden die Chancen in der entsprechenden Branche und im Gesamtmarkt bewertet. Auf Basis dieser Einzelanalysen werden Anlagen fundamental mit dem Ziel getätigt, langfristige Gewinne zu erzielen.

BVI-METHODE: Die Wertentwicklungsberechnung nach der BVI-Methode beruht auf der „Time weighted Rate of Return“-Methode. Diese international anerkannte Standard-Methode ermöglicht eine einfache, nachvollziehbare und exakte Berechnung. Die Wertentwicklung der Anlage ist die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Anlagezeitraums und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraums. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So ist die Vergleichbarkeit der Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds sichergestellt.

DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE: Derivate ist ein Sammelbegriff für Wertpapiere, deren Preise sich nach den Kursschwankungen oder den Preiserwartungen anderer Investments richten. Derivate sind so konstruiert, dass sie die Schwankungen der Preise dieser Anlageobjekte überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf Kursgewinne des Basiswerts verwenden. Zu den wichtigsten Derivaten zählen Zertifikate, Optionen, Futures und Swaps.

DEVISEN: Sammelbegriff für auf Fremdwährungen lautende Zahlungsmittel (außer Bargeld), insbesondere entsprechende Bankguthaben.

DIVIDENDENRENDITE: Relation aus zuletzt gezahlter Dividende einer Aktie und ihrem aktuellen Kurs. An der Dividendenrendite lässt sich bedingt die relative Attraktivität einer Aktie ablesen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass eine Dividendenrendite nur deshalb hoch erscheint, weil der Kurs der Aktie aufgrund einer negativen Entwicklung des Unternehmens gefallen ist. Dann wird die Dividende in Zukunft möglicherweise geringer sein oder ganz ausfallen. Aus diesem Grund ist bei der Investition in Dividendentitel eine sorgfältige Einzeltitelanalyse erforderlich.

EINMALANLAGE: Eine Einmalanlage ist der einmalige Kauf von Fondsanteilen.

EMITTENTENRISIKO: Emittentenrisiko ist die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen oder Ausfall eines Emittenten oder eines Referenzschuldners.

FLEXIBLE-BLEND-ANSATZ: Der Blend-Ansatz ist eine Mischung aus dem Value- und dem Growth-Ansatz. „Flexible“ bezieht sich darauf, dass flexibel zwischen Unternehmen mit kleiner, mittlerer und großer Marktkapitalisierung ausgewählt werden kann.

GROWTH-ANSATZ: Beim Growth-Ansatz werden Titel auf Basis der vielversprechenden Wachstumsaussichten von Unternehmen, Branchen und Märkten ausgewählt. Oft handelt es sich bei der Auswahl um Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen Umsatz- und Gewinnwachstum.

HIGH-YIELD-BONDS: Festverzinsliche Wertpapiere schlechterer Kreditqualität. Sie werden von den Ratingagenturen in der Regel mit BB+ oder schlechter eingestuft. Sie bieten höhere Renditen als Bonds mit besseren Ratings, sind allerdings auch mit höheren Risiken verbunden.

INFORMATION RATIO: Die Information Ratio ist eine Kennzahl zur Bewertung eines Investmentfonds und beschreibt die zusätzliche Rendite des Fonds gegenüber der Benchmark im Verhältnis zum Tracking Error. Sie errechnet sich durch das Dividieren derFondsrendite (ausgedrückt in Alpha) durch das Fondsrisiko (ausgedrückt in Tracking Error).

KONTRAHENTENRISIKO: Als Kontrahentenrisiko wird das Risiko des Ausfalls eines professionellen Marktteilnehmers (Kontrahent; der Begriff dient in diesem Zusammenhang als Gegenbegriff zu Kunde) bezeichnet. Dieses Risiko umfasst neben dem klassischen Kreditrisiko – z. B. aus Geldmarktgeschäften – insbesondere auch die Ausfallrisiken, die aus Derivatepositionen oder bei der Abwicklung von Finanztransaktionen entstehen.

LÄNDER- UND TRANSFERSTOPPRISIKO: Unter das Länder- und Transferstopprisiko fallen sämtliche Gefahren, die den Ausfall oder das Moratorium eines Staates betreffen, in welchem ein Kreditnehmer seinen Rechtssitz hat. Es kann bei grenzüberschreitenden Zahlungen infolge der Zahlungsunwilligkeit (politisches Risiko) und/oder der Zahlungsunfähigkeit (wirtschaftliches Risiko) eines Staates entstehen und bildet deshalb eine eigenständige, durch Gläubiger und Kreditnehmer nicht zu beeinflussende, übergeordnete Risikosphäre.

MACD (MOVING AVERAGE CONVERGENCE/DIVERGENCE): Der technische Indikator, ist ein MomentumIndikator, der genutzt wird, um Trends vorherzusehen. Er beruht auf zwei exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitten (Moving Averages) und der Entwicklung der beiden zueinander hin oder voneinander weg (Convergence/Divergence). Die Berechnung kann Kauf- und Verkaufssignale indizieren.

MAXIMUM DRAWDOWN: Der Maximum Drawdown ist der absolut größte Wertrückgang in einem angegebenen Zeitraum. Es wird betrachtet, wie viel der Fonds zwischen seinem Höchststand und seinem Tiefstand im ausgewählten Zeitraum an Wert verloren hat. Der Wertveranschaulicht somit, welche Wertschwankung ein Anleger bei einem konkreten Anlageprodukt in der Vergangenheit im ungünstigsten Fall hätte akzeptieren müssen.

MODIFIED DURATION: Die modifizierte Duration ist eine Kennzahl, die angibt, wie stark der Kurs einer Anleihe oder eines Rentenfonds in Abhängigkeit von Veränderungen des Markzinssatzes steigt oder fällt.Je höher die modifizierte Duration, desto stärker schwanken die Kurse der Anleihe als Reaktion auf Zinsänderungen.

NAV: Der Nettoinventarwert ist der Wert aller Anlagen in einem Fonds. Der NAV pro Anteil eines Investmentfonds entspricht meist dem Rücknahmepreis, es sei denn eine Rücknahmegebühr wird erhoben.

R²: R² bezeichnet den Prozentsatz der Bewegungen eines Fonds, der mit Bewegungen in seinem Referenzindex erklärt werden kann. So bedeutet ein R² von 35, dass nur 35% der Bewegungen des Fonds mit den Veränderungen in seinem Vergleichsindex erklärbar sind. R² wird genutzt, um die Aussagekraft des Beta zu bestimmen. Je höher R², desto signifikanter das Beta.

RELATIVE STRENGTH INDEX (RSI): RSI ist ein Preisfolgeindikator, der als Momentum-Indikator hilfreich sein kann, um kurzfristige Tief- und Hochpunkte zu erkennen.Zu diesem Zweck vergleicht der Indikator die Kursbewegungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, um festzustellen, ob der Kurs ungewöhnlich hoch oder niedrig ist. Er wird hauptsächlich genutzt, um überkaufte und überverkaufte Titel zu identifizieren.

SHARPE RATIO: Die Sharp-Ratio berechnet die Rendite pro Risikoeinheit, indem sie die Zusatzrendite durch die Standardabweichung teilt. Sie gibt also an, wie viel Rendite ein Fonds pro Risikoeinheit bietet. Je höher die Sharpe Ratio, desto besser die risikoangepasste Rendite eines Fonds.

STANDARDABWEICHUNG/VOLATILITÄT: Die Standardabweichung eines Fonds misst, wie stark die
Wertentwicklung eines Fonds in der Vergangenheit geschwankt hat. Der Begriff Volatilität wird oft ersatzweise verwendet. Diese Kennzahl ist aus zwei Gründen nützlich. Zum einen weil höhere Volatilität eines Fonds meist höheres Risiko bedeutet. Hierbei können Fonds quer durch alle Kategorien verglichen werden. Zum anderen weil Fonds, die in der Vergangenheit volatiler waren, tendenziell auch in Zukunft volatiler sein werden. Insofern ist die Standardabweichung ein nützliches Warnsignal.

UCITS: UCITS (Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities) ist die internationale Bezeichnung für OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren). Es handelt sich um eine EU-Richtlinie, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen Fonds, die in einem EU-Land domiziliert sind, in allen EU-Ländern vertrieben werden können.

PERFORMANCEGEBÜHR: Es handelt sich um eine erfolgsabhängige Vergütung. Bei einigen Fonds fällt eine zusätzliche Performancegebühr an, wenn eine bestimmte Zielmarke in einem festgelegten Zeitraum überschritten wurde.

TER: Die Total Expense Ratio (Gesamtkostenquote) umfasst alle Gebühren, mit denen ein Fonds im Laufe eines Geschäftsjahres belastet wird. Sie errechnet sich als Verhältnis zwischen Kosten und durchschnittlichem Fondsvermögen. Allerdings gilt zu beachten, dass die TER (wie sie z. B. von deutschen Fondsgesellschaften errechnet wird) üblicherweise nicht die Transaktionskosten berücksichtigt, so dass es sich nicht um eine Gesamtkostenquote im engeren Sinne handelt. Enthalten sind: Verwaltungs- und Depotbankvergütung, Veröffentlichungs- und Prüfungskosten, sowie Kosten für weitere Dienstleistungen.

TOP-DOWN-ANALYSE: Es werden zunächst die makroökonomischen Faktoren, Sektoren, Länder und Marktzyklen bewertet, bevor man von diesen allgemeinen Indikatoren zu spezielleren, kleinteiligeren Faktoren wie einzelnen Unternehmen übergeht. Auf Basis dieser Analyse werden Anlagen bewertet und gekauft mit dem Ziel, langfristige Gewinne zu erzielen.

TRACKING ERROR: Maß für die Genauigkeit, mit der die Entwicklung eines Fonds derjenigen eines Vergleichsindex (Benchmark) folgt. Rechnerisch wird dazu die Standardabweichung der monatlichen Renditedifferenz zwischen Fonds und Benchmark über einen bestimmten Zeitraum ermittelt und auf ein Jahr umgerechnet (annualisiert). Ein hoher Tracking Error lässt auf größere Abweichungen in der Zusammensetzung von Fonds und Benchmark schließen. Ein niedriger Tracking Error dagegen spricht dafür, dass die Struktur von Fonds und Benchmark einander stärker ähneln.

VALUE-ANSATZ: Der systematische Erwerb von Aktien von Unternehmen, die im Vergleich günstig oder unterbewertet sind und bei denen eine Wertsteigerung zu erwarten ist.

VALUE AT RISK: Das spezifische Verlustrisiko, welches durch Preisänderungen bei Handelspositionen auftreten kann. Angegeben wird der maximal zu erwartende Verlust bei Kursschwankungen unter üblichen Marktbedingungen und innerhalb einer definierten Periode, berechnet auf Basis einer bestimmten Wahrscheinlichkeit.